Weingut Gritsch
Das Weingut FJ Gritsch befindet sich in Spitz an der Donau, mitten in der niederösterreichischen Weinbauregion Wachau. Der Familienbetrieb hat seinen Sitz im historischen Mauritiushof, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Seit 1799 befindet sich das Anwesen im Besitz der Familie Gritsch, die dort mittlerweile in siebter Generation Weinbau betreibt.
Im Mittelpunkt steht Franz-Josef Gritsch, der sich insbesondere mit Grünem Veltliner und Riesling aus unterschiedlichen Wachauer Weinbergslagen beschäftigt. Zu den wichtigen Herkunftsgebieten gehören Singerriedel, Kalkofen, 1000-Eimerberg, Klaus, Loibenberg und Dürnsteiner Burg. Die Weine entstehen aus Rebanlagen mit unterschiedlichen Böden, Hangneigungen und mikroklimatischen Bedingungen.
Der Betrieb verbindet die lange Geschichte des Mauritiushofs mit moderner Kellertechnik. Seit 2015 ergänzt der kalmuck-Keller die historischen Gebäude. Im September 2022 wurde außerdem eine neue Weinerlebniswelt eröffnet, die Verkostungsräume, einen Schaukeller und Veranstaltungsbereiche umfasst.
Geschichte und Entwicklung des Weinguts
Die Geschichte des heutigen Weinguts FJ Gritsch ist eng mit dem Mauritiushof in Spitz verbunden. Das Gebäude wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente ursprünglich als Lesehof der Mönche aus Niederaltaich in Bayern.
Solche Lesehöfe waren wichtige Einrichtungen im historischen Weinbau. Dort wurden Trauben aus den zugehörigen Weinbergen gesammelt und weiterverarbeitet beziehungsweise für die weitere Verwendung vorbereitet.
Der Name Mauritiushof leitet sich von der benachbarten Pfarrkirche ab, die dem heiligen Mauritius geweiht ist.
Im Jahr 1799 gelangte das Anwesen in den Besitz der Familie Gritsch. Seitdem wird die Weinbautradition innerhalb der Familie fortgeführt.
Die wichtigsten dokumentierten Meilensteine sind:
◼ 13. Jahrhundert – Errichtung des Mauritiushofs: Das Gebäude wurde ursprünglich als Lesehof der Mönche aus Niederaltaich genutzt.
◼ 1799 – Übernahme durch die Familie Gritsch: Der historische Hof gelangte in Familienbesitz.
◼ Sieben Generationen Weinbau: Franz-Josef Gritsch führt die familiäre Weinbautradition in siebter Generation fort.
◼ 2015 – Eröffnung des kalmuck-Kellers: Ein modernes Kellergebäude ergänzt den historischen Mauritiushof.
◼ September 2022 – Erweiterung des Mauritiushofs: Eine neue Weinerlebniswelt mit Verkostungs-, Veranstaltungs- und Aufenthaltsbereichen wurde eröffnet.
Die Entwicklung zeigt, wie der Familienbetrieb seine historische Substanz erhalten und gleichzeitig zusätzliche Räume für Weinproduktion und Weinpräsentation geschaffen hat.
Besonders die räumliche Verbindung des jahrhundertealten Mauritiushofs mit dem modernen kalmuck-Keller gehört zu den prägenden Merkmalen des Weinguts.
Die Menschen hinter den Weinen
Franz-Josef Gritsch – Winzer in siebter Generation
Franz-Josef Gritsch repräsentiert die siebte Generation der Familie, die sich in Spitz an der Donau dem Weinbau widmet.
Seine Arbeit ist insbesondere durch die Beschäftigung mit den unterschiedlichen Wachauer Weinbergslagen geprägt.
Das Weingut beschreibt Wein als Ergebnis des Zusammenspiels von Herkunft, natürlichen Standortbedingungen und der Arbeit des Winzers. Dabei sollen die Eigenschaften einzelner Rieden in den jeweiligen Weinen erkennbar werden.
Ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit ist die Verbindung überlieferten Weinbauwissens mit zeitgemäßer Kellertechnik.
Das zeigt sich an mehreren dokumentierten Schwerpunkten:
◼ Bewahrung des historischen Mauritiushofs: Der Familiensitz aus dem 13. Jahrhundert bleibt Mittelpunkt des Weinguts.
◼ Herkunftsbezogene Weinproduktion: Grüner Veltliner und Riesling werden aus unterschiedlichen Wachauer Rieden getrennt präsentiert.
◼ Weiterentwicklung der Kellertechnik: Seit 2015 ergänzt der moderne kalmuck-Keller die historische Infrastruktur.
◼ Rekultivierung von Weinbergsterrassen: Der Betrieb beschäftigt sich auch mit der Wiederbewirtschaftung anspruchsvoller Wachauer Steillagen.
Franz-Josef Gritsch verbindet damit die Fortführung eines historischen Familienbetriebs mit der gezielten Entwicklung seiner Weinproduktion.
Herkunft, Weinberge und Terroir
Die Weinberge von FJ Gritsch liegen in der Wachau, einer niederösterreichischen Weinbauregion entlang der Donau.
Die Landschaft ist durch steile Hänge, terrassierte Weingärten und unterschiedliche geologische Formationen gekennzeichnet.
Für den Weinbau sind insbesondere die Ausrichtung der Hänge, die Höhenlage, die Bodenbeschaffenheit und das lokale Klima von Bedeutung.
Das Weingut unterscheidet mehrere historische Rieden, aus denen eigenständige Grüne Veltliner und Rieslinge stammen.
Ried Singerriedel – steile Terrassen bei Spitz
Die Ried Singerriedel liegt östlich von Spitz und gehört zu den wichtigen Herkunftslagen des Weinguts.
Sie wurde bereits 1486 urkundlich erwähnt.
Die terrassierten Hänge erreichen eine Neigung von bis zu 70 Prozent. Die dokumentierte Höhenlage reicht von 215 bis 303 Metern über dem Meeresspiegel.
Geologisch ist der Singerriedel insbesondere von Paragneis, Glimmerschiefer und silikatreicher Braunerde geprägt.
Das Weingut bewirtschaftet eine Parzelle im unteren Bereich der Lage, wo durch Erosion tiefgründigere Böden entstanden sind.
◼ Ort: Spitz an der Donau.
◼ Historische Erwähnung: 1486.
◼ Hangneigung: Bis zu 70 Prozent.
◼ Boden: Paragneis, Glimmerschiefer und silikatreiche Braunerde.
◇ Wein des Weinguts: Grüner Veltliner Singerriedel.
Die geologischen Unterschiede innerhalb der Lage zeigen, weshalb auch einzelne Parzellen derselben Riede unterschiedliche Wachstumsbedingungen aufweisen können.
Ried Kalkofen – Riesling aus dem Spitzer Graben
Die Ried Kalkofen befindet sich bei Viessling im Spitzer Graben.
Sie gehört zu den besonders steilen Weinbergslagen des Betriebs. Die Hänge sind nach Süden bis Südosten ausgerichtet und erreichen eine Neigung von bis zu 75 Prozent.
Die dokumentierte Höhenlage liegt zwischen 275 und 405 Metern.
Der geologische Untergrund besteht aus Spitzer Granodioritgneis und Amphibolit.
Diese beiden Gesteinsarten unterscheiden sich in ihrer mineralischen Zusammensetzung. Aus ihrer Verwitterung entstehen entsprechend unterschiedliche Bodenmaterialien.
Die wichtigsten Merkmale sind:
◼ Ort: Viessling im Spitzer Graben.
◼ Historische Erwähnung: 1304.
◼ Ausrichtung: Süd bis Südost.
◼ Höhenlage: 275 bis 405 Meter.
◼ Boden: Granodioritgneis und Amphibolit.
◇ Wein des Weinguts: Riesling Kalkofen.
Die Lage befindet sich nach Angaben des Weinguts im klimatischen Grenzbereich des Weinbaus. Ihre Höhenlage und das besondere Mikroklima gehören zu den charakteristischen Standortbedingungen.
Ried 1000-Eimerberg – Weinbau auf steilen Terrassen
Der 1000-Eimerberg erhebt sich unmittelbar bei Spitz über der Donau.
Die terrassierten Hänge sind nach Süden bis Südosten ausgerichtet. Die offizielle Lagenbeschreibung nennt Steigungen von bis zu 84 Prozent.
Der Weinberg ist von unterschiedlichen metamorphen Gesteinen geprägt, darunter Paragneis und Marmor.
Der Oberboden enthält humusreiche Anteile, die bei der Wasserspeicherung eine wichtige Rolle spielen.
◼ Ort: Spitz an der Donau.
◼ Ausrichtung: Süd bis Südost.
◼ Höhenlage: 214 bis 309 Meter.
◼ Geologie: Paragneis und Marmor.
◼ Wein des Weinguts: Riesling 1000-Eimerberg.
Die alten Rieslingreben dieser Lage gehören zu den dokumentierten Merkmalen des Weinguts.
In der offiziellen Weinbeschreibung werden insbesondere Zitrusaromen, eine prägnante Säurestruktur und unterschiedliche Fruchtausprägungen je nach Jahrgang hervorgehoben.
Weitere wichtige Wachauer Rieden
Neben Singerriedel, Kalkofen und 1000-Eimerberg bewirtschaftet beziehungsweise verarbeitet FJ Gritsch Trauben aus weiteren dokumentierten Herkunftslagen.
Dazu gehören:
◼ Ried Klaus: Herkunft eines eigenständigen Grünen Veltliners.
◼ Ried Loibenberg: Wird für Grünen Veltliner und Riesling genutzt.
◼ Ried Hochrain: Herkunft eines Grünen Veltliners.
◼ Ried Steinporz: Eine weitere Herkunft für Grünen Veltliner.
◼ Ried Dürnsteiner Burg: Herkunft eines eigenständigen Rieslings.
◇ Weitere Lagen: Setzberg und Axpoint gehören ebenfalls zum dokumentierten Sortiment.
Diese unterschiedlichen Rieden sind ein zentraler Bestandteil der Weinproduktion von FJ Gritsch. Ihre geografische Zuordnung ermöglicht eine differenzierte Darstellung der Weine nach Herkunft.
Weinbauphilosophie und Arbeitsweise
Das Weingut FJ Gritsch stellt die Herkunft seiner Weine in den Mittelpunkt der betrieblichen Ausrichtung.
Dabei versteht Franz-Josef Gritsch das Zusammenspiel von Weinbergslage, Mikroklima, natürlicher Umgebung und menschlicher Arbeit als wesentliche Grundlage der Weinproduktion.
Die verschiedenen Wachauer Rieden werden eigenständig betrachtet und ihre Weine entsprechend ihrer Herkunft präsentiert.
Weinbau auf Terrassen und Steillagen
Die Bewirtschaftung der Wachauer Steinterrassen stellt besondere Anforderungen.
In Lagen wie Singerriedel, Kalkofen und 1000-Eimerberg sind die Hänge teilweise außergewöhnlich steil.
Die Arbeit auf diesen Flächen unterscheidet sich dadurch von der Bewirtschaftung ebener Weingärten.
Besonders relevant sind:
◼ Steile Hanglagen: Mehrere dokumentierte Rieden weisen Hangneigungen von 70 Prozent und mehr auf.
◼ Terrassierte Weinberge: Die Reben wachsen auf durch Trockensteinmauern gegliederten Flächen.
◼ Unterschiedliche Höhenlagen: Die Weinberge reichen je nach Riede in deutlich verschiedene Höhenbereiche.
◼ Geologisch verschiedene Böden: Gneis, Glimmerschiefer, Marmor und Amphibolit bilden die Grundlage unterschiedlicher Standorte.
Die Erhaltung und Bewirtschaftung solcher Weinberge gehört zu den dokumentierten Herausforderungen des Betriebs.
Mauritiushof und kalmuck-Keller
Die Weinproduktion ist auf zwei miteinander verbundene Standorte verteilt.
Der historische Mauritiushof befindet sich direkt am Kirchenplatz von Spitz.
Nur wenige Meter entfernt liegt der kalmuck-Keller, der seit 2015 genutzt wird.
Das moderne Kellergebäude wurde mit zeitgemäßer Technik ausgestattet und dient der Herstellung unterschiedlicher Weinlinien.
Zu den dokumentierten Merkmalen gehören:
◼ Mauritiushof: Historischer Familiensitz und Teil der Weinpräsentation.
◼ kalmuck-Keller: Modernes Kellergebäude, in dem sowohl Lagenweine als auch die kalmuck-Weinlinie entstehen.
◇ Gestaltung: Die Fassade des Kellergebäudes orientiert sich am traditionellen Wachauer Kalmuck-Stoff.
▸ Verbindung zur Weinlinie: Das charakteristische Muster findet sich auch auf den Etiketten der kalmuck-Weine wieder.
Das Nebeneinander historischer Gebäude und moderner Kellertechnik prägt die heutige Infrastruktur des Weinguts.
Die Weine des Weinguts FJ Gritsch
Das Sortiment wird wesentlich von Grünem Veltliner und Riesling geprägt.
Beide Rebsorten werden aus unterschiedlichen Weinbergslagen hergestellt und tragen jeweils entsprechende Herkunftsbezeichnungen.
Ergänzt werden die Lagenweine durch die kalmuck-Linie sowie weitere Weißweine und Rosé.
Grüner Veltliner – unterschiedliche Herkünfte der Wachau
Grüner Veltliner gehört zu den wichtigsten Rebsorten des Betriebs.
Die offizielle Weinübersicht führt für den Jahrgang 2025 mehrere eigenständige Abfüllungen.
◼ Grüner Veltliner Kirchpoint 2025: Ein Wein aus der gleichnamigen Herkunft.
◼ Grüner Veltliner Axpoint 2025: Eine weitere Abfüllung des Weinguts.
◼ Grüner Veltliner Steinporz 2025: Ein Wein aus der Ried Steinporz.
◼ Grüner Veltliner Hochrain 2025: Ein eigenständiger Herkunftswein.
◼ Grüner Veltliner Loibenberg 2025: Ein Wein aus der Ried Loibenberg.
Auch die Rieden Klaus und Singerriedel sind mit Grünen Veltlinern des Jahrgangs 2025 vertreten.
Grüner Veltliner Singerriedel
Der Grüne Veltliner Singerriedel gehört zu den besonders hervorgehobenen Lagenweinen des Hauses.
Die Trauben stammen aus dem unteren Bereich der Ried Singerriedel, dessen tiefgründigere Böden sich von den höher gelegenen Parzellen unterscheiden.
Für den Jahrgang 2024 veröffentlichte das Weingut eine Fachbewertung von 97 Punkten und die Platin-Auszeichnung bei den Decanter World Wine Awards 2026.
Die dortige Verkostungsbeschreibung nennt unter anderem Mango, Birne, Melone, Nektarine und Zitrusfrüchte.
Diese sensorischen Angaben beziehen sich auf den konkret bewerteten Jahrgang.
Grüner Veltliner Klaus
Ein weiterer bedeutender Wein ist der Grüne Veltliner Klaus.
Der Jahrgang 2025 wurde bei der A la Carte Grand-Cru-Verkostung 2026 in der Kategorie gehaltvolle Grüne Veltliner, Reserve und Smaragd ausgezeichnet.
Er erreichte 95 Punkte und gewann die entsprechende Verkostung.
In der veröffentlichten Beschreibung werden unter anderem Kumquat, Steinobst, kandierte Orange und Gewürznelke genannt.
Riesling – vom Spitzer Graben bis Dürnstein
Riesling bildet den zweiten wesentlichen Schwerpunkt des Weinguts.
Das Sortiment umfasst verschiedene Herkunftsweine, deren Trauben aus unterschiedlichen Teilen der Wachau stammen.
Zu den dokumentierten Weinen gehören:
◼ Riesling Steinterrassen 2025: Ein Wein aus Wachauer Terrassenlagen.
◼ Riesling Setzberg 2025: Eine eigenständige Riesling-Abfüllung.
◼ Riesling 1000-Eimerberg 2025: Ein Wein aus den steilen Terrassen bei Spitz.
◼ Riesling Kalkofen 2025: Ein Riesling aus dem Spitzer Graben.
◼ Riesling Dürnsteiner Burg 2025: Ein Herkunftswein aus Dürnstein.
◇ Weitere Rieslinge: Pluris 2025 und Loibenberg 2024 gehören ebenfalls zum dokumentierten Sortiment.
Die Weine ermöglichen eine konkrete Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Weinbergslagen der Wachau.
Riesling Kalkofen
Der Riesling Kalkofen nimmt innerhalb des Sortiments eine besondere Stellung ein.
Seine Trauben stammen aus den steilen Terrassen bei Viessling.
Die geologischen Voraussetzungen aus Granodioritgneis und Amphibolit sowie die Höhenlage gehören zu den dokumentierten Merkmalen der Herkunft.
Der Jahrgang 2025 erhielt im Falstaff Weinguide 2026/27 eine Bewertung von 99 Punkten.
Für den Jahrgang 2024 dokumentiert das Weingut 98 Falstaff-Punkte im Weinguide 2025/26.
Auch internationale Weinbewertungen berücksichtigen den Riesling Kalkofen regelmäßig.
Riesling Dürnsteiner Burg
Der Riesling Dürnsteiner Burg stammt aus einer eigenständigen Lage bei Dürnstein.
Die Weinproduktion in dieser Herkunft ist ebenfalls Teil des historisch gewachsenen Lagenportfolios.
Für den Jahrgang 2025 wurden im Falstaff Weinguide 2026/27 98 Punkte veröffentlicht.
Der Jahrgang 2024 erreichte im A la Carte Wein-Guide 2026 eine Bewertung von 97 Punkten.
Die Ergebnisse beziehen sich jeweils auf die konkret bewerteten Weine.
Die kalmuck-Weinlinie
Neben den herkunftsbezogenen Lagenweinen führt das Weingut eine eigenständige Linie unter dem Namen kalmuck.
Die Bezeichnung geht auf einen traditionellen Stoff zurück, der in der Wachau seit Jahrhunderten für Arbeits- und Ausgehkleidung verwendet wird.
Sein Muster prägt sowohl die Etiketten der Weinlinie als auch die Fassade des modernen kalmuck-Kellers.
Die Linie ergänzt die klassischen Herkunftsweine und richtet sich an eine andere stilistische Ausrichtung innerhalb des Sortiments.
Grüner Veltliner kalmuck
Der Grüne Veltliner kalmuck Wachau 2025 gehört zu den dokumentierten Weinen dieser Linie.
Er wird als eigenständiger Grüner Veltliner angeboten und unterscheidet sich durch seine Positionierung von den einzelnen Riedenweinen.
kalmuck Pink Rosé
Mit kalmuck Pink Rosé 2025 verfügt das Weingut außerdem über einen Roséwein innerhalb der kalmuck-Linie.
Der Jahrgang 2024 wurde bei der Falstaff Rosé Trophy 2025 mit 90 Punkten bewertet.
Der Rosé erweitert das Sortiment um eine zusätzliche Weinart neben den überwiegend weißen Lagenweinen.
Weitere Sorten
Zum dokumentierten Sortiment gehören außerdem:
◇ Sauvignon Blanc 2025
◇ Chardonnay 2023
◇ Muskateller 2025
Diese Weine ergänzen die beiden Hauptrebsorten Grüner Veltliner und Riesling.
Besondere Weine und Selektionen
Das Weingut präsentiert neben seinen klassischen Lagenweinen auch besondere Abfüllungen und Zusammenstellungen.
Schwarze Mauritius
Der Grüne Veltliner Schwarze Mauritius 2023 ist eine eigenständige Weinabfüllung innerhalb des Sortiments.
Sein Name knüpft an die Mauritius-Bezeichnung an, die auch mit dem historischen Mauritiushof verbunden ist.
Rote Mauritius
Mit Rote Mauritius 2023 führt das Weingut eine weitere besondere Selektion.
Der Wein ist ein Riesling, für den Trauben aus drei dokumentierten Lagen verwendet wurden:
◼ Ried Kalkofen
◼ Ried Setzberg
◼ Ried 1000-Eimerberg
Die Verbindung dieser drei Herkünfte unterscheidet Rote Mauritius von den reinsortigen Rieslingen, die jeweils nur eine einzelne Ried im Namen tragen.
Große Lagen der Wachau
Das Weingut bietet zudem eine Zusammenstellung seiner bekannten Lagenweine an.
Dazu gehören:
◼ Grüner Veltliner Klaus
◼ Grüner Veltliner Loibenberg
◼ Grüner Veltliner Singerriedel
◼ Riesling 1000-Eimerberg
◼ Riesling Kalkofen
◼ Riesling Dürnsteiner Burg
Die Auswahl verdeutlicht die Bedeutung der Herkunft innerhalb des Weinportfolios.
Auszeichnungen und Prämierungen
Das Weingut FJ Gritsch erhielt bei nationalen und internationalen Fachbewertungen zahlreiche Auszeichnungen.
Die veröffentlichte Erfolgsübersicht dokumentiert sowohl Betriebsbewertungen als auch Auszeichnungen für konkrete Weine und Jahrgänge.
Falstaff Weinguide 2026/27
Im Falstaff Weinguide 2026/27 wurde FJ Gritsch mit fünf Sternen ausgezeichnet.
Die veröffentlichten Weinbewertungen umfassen unter anderem:
◼ Riesling Kalkofen 2025: 99 Punkte.
◼ Riesling Dürnsteiner Burg 2025: 98 Punkte.
◼ Riesling 1000-Eimerberg 2025: 97 Punkte.
◼ Grüner Veltliner Singerriedel 2025: 96 Punkte.
◼ Grüner Veltliner Klaus 2025: 96 Punkte.
◇ Weitere Bewertungen: Grüner Veltliner Hochrain 2025 und Loibenberg 2025 erreichten jeweils 95 Punkte.
Decanter World Wine Awards 2026
Bei den Decanter World Wine Awards 2026 wurde der Grüne Veltliner Singerriedel 2024 mit 97 Punkten und einer Platin-Auszeichnung bewertet.
Der Riesling Kalkofen 2024 erhielt 94 Punkte und Silber.
Vinaria Weinguide 2026/27
Im Vinaria Weinguide 2026/27 wurde das Weingut mit fünf Kronen bewertet.
Einzelne Weine erhielten folgende Bewertungen:
◼ Grüner Veltliner Singerriedel 2025: Fünf Sterne.
◼ Riesling 1000-Eimerberg 2025: Fünf Sterne.
◇ Weitere Vier-Sterne-Bewertungen: Grüner Veltliner Hochrain, Klaus und Loibenberg sowie Riesling Kalkofen und Dürnsteiner Burg des Jahrgangs 2025.
Weitere Auszeichnungen 2026
Auch bei anderen Fachbewertungen erzielten Weine des Betriebs dokumentierte Ergebnisse.
◼ Falstaff Wachau DAC Cup 2026: Riesling Steinterrassen 2025 erreichte den ersten Platz und 94 Punkte.
◼ A la Carte Grand Cru 2026: Grüner Veltliner Klaus 2025 gewann die Verkostung in seiner Kategorie mit 95 Punkten.
◼ International Wine & Spirit Competition London: Riesling Kalkofen 2025 erhielt Gold, Grüner Veltliner Singerriedel 2025 und Klaus 2025 erhielten Silber.
◼ WineLovers Wine Awards 2026: Gold für Grüner Veltliner Singerriedel 2025, Riesling 1000-Eimerberg 2025, Kalkofen 2025 und Steinterrassen 2025.
Die Bewertungen zeigen die Anerkennung unterschiedlicher Grüner-Veltliner- und Riesling-Abfüllungen. Jede Prämierung ist dem jeweiligen Wein und Jahrgang zugeordnet.
Was das Weingut besonders macht
Das Weingut FJ Gritsch vereint historische Bausubstanz mit einem klaren Schwerpunkt auf den Herkunftslagen der Wachau.
Mehrere Merkmale unterscheiden den Betrieb in seiner konkreten Ausrichtung:
◼ Mauritiushof aus dem 13. Jahrhundert: Der historische Hof diente ursprünglich als Lesehof der Mönche aus Niederaltaich.
◼ Familienbesitz seit 1799: Die Familie Gritsch führt den Weinbau mittlerweile in siebter Generation fort.
◼ Grüner Veltliner und Riesling: Beide Rebsorten bilden die Schwerpunkte des Sortiments.
◼ Historische Steillagen: Das Weingut verarbeitet Trauben aus Rieden wie Singerriedel, Kalkofen und 1000-Eimerberg.
◼ Moderner kalmuck-Keller: Seit 2015 ergänzt ein technisch ausgestatteter Keller die historischen Gebäude.
◇ Weinerlebniswelt seit 2022: Verkostungsräume, Schaukeller, Veranstaltungsbereich und Ferienwohnungen erweitern die Infrastruktur.
◇ Eigenständige kalmuck-Linie: Verbindet die regionale Textiltradition mit einer gesonderten Weinlinie.
▸ Fachbewertungen: Im Falstaff Weinguide 2026/27 erhielt das Weingut fünf Sterne, während Riesling Kalkofen 2025 mit 99 Punkten bewertet wurde.
Diese Verbindung aus Geschichte, geografischer Herkunft und technischer Weiterentwicklung prägt das heutige Weingut.
Fazit
Das Weingut FJ Gritsch in Spitz an der Donau verbindet eine über 800 Jahre alte Hofgeschichte mit einer seit 1799 dokumentierten Familientradition im Weinbau. Franz-Josef Gritsch führt den Betrieb in siebter Generation und konzentriert sich insbesondere auf Grüner Veltliner und Riesling aus den historischen Weinbergslagen der Wachau.
Singerriedel, Kalkofen, 1000-Eimerberg und weitere Rieden bilden die geografische Grundlage des Sortiments. Ihre unterschiedlichen Höhenlagen, Böden und Hangneigungen erklären die Bedeutung einer präzisen Herkunftszuordnung.
Mit dem modernen kalmuck-Keller und der erweiterten Weinerlebniswelt am Mauritiushof hat der Betrieb seine Infrastruktur weiterentwickelt. Die dokumentierten Weinbewertungen geben zusätzlich Einblick in die fachliche Anerkennung einzelner Weine und Jahrgänge.
Häufige Fragen (FAQ)
Wo befindet sich das Weingut FJ Gritsch?
Das Weingut FJ Gritsch befindet sich am Kirchenplatz 13 in 3620 Spitz an der Donau in Niederösterreich. Der historische Mauritiushof liegt mitten im Weinbaugebiet Wachau.
Seit wann gehört der Mauritiushof der Familie Gritsch?
Der Mauritiushof befindet sich seit 1799 im Besitz der Familie Gritsch. Das Gebäude selbst wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet und ursprünglich als Lesehof der Mönche aus Niederaltaich genutzt.
Wer führt das Weingut FJ Gritsch?
Franz-Josef Gritsch ist der namensgebende Winzer des Familienbetriebs. Er führt die Weinbautradition in siebter Generation fort und beschäftigt sich insbesondere mit den unterschiedlichen Herkunftslagen der Wachau.
Welche Rebsorten produziert das Weingut Gritsch?
Die wichtigsten Rebsorten sind Grüner Veltliner und Riesling. Ergänzend führt das Weingut Sauvignon Blanc, Chardonnay und Muskateller sowie die eigenständige kalmuck-Rosélinie.
Welche bekannten Weinbergslagen gehören zum Weingut Gritsch?
Zu den dokumentierten Rieden gehören Singerriedel, Kalkofen, 1000-Eimerberg, Klaus, Loibenberg, Hochrain, Steinporz, Dürnsteiner Burg, Setzberg und Axpoint. Die unterschiedlichen Standorte sind durch verschiedene geologische und klimatische Bedingungen geprägt.
Welche Auszeichnungen hat das Weingut Gritsch erhalten?
Das Weingut wurde im Falstaff Weinguide 2026/27 mit fünf Sternen ausgezeichnet. Der Riesling Kalkofen 2025 erhielt dort 99 Punkte. Der Grüne Veltliner Singerriedel 2024 wurde bei den Decanter World Wine Awards 2026 mit 97 Punkten und Platin ausgezeichnet.
Das Weingut auf einen Blick
◼ Weingut: FJ Gritsch
◼ Unternehmen: Gritsch Wein GmbH
◼ Standort: Kirchenplatz 13, 3620 Spitz an der Donau, Niederösterreich, Österreich
◼ Weinbaugebiet: Wachau
◼ Historischer Stammsitz: Mauritiushof aus dem 13. Jahrhundert
◼ Familienbesitz seit: 1799
◼ Generation: Siebte Generation
◼ Winzer: Franz-Josef Gritsch
◼ Wichtigste Rebsorten: Grüner Veltliner und Riesling
◼ Weitere Weine: Sauvignon Blanc, Chardonnay, Muskateller und Rosé
◇ Wichtige Rieden: Singerriedel, Kalkofen, 1000-Eimerberg, Klaus, Loibenberg, Hochrain, Steinporz, Setzberg und Dürnsteiner Burg
◇ Geologische Merkmale: Paragneis, Glimmerschiefer, Granodioritgneis, Amphibolit und Marmor in den entsprechenden Weinbergslagen
◇ Weinlinien: Herkunftsbezogene Lagenweine und kalmuck
◇ Kellerinfrastruktur: Historischer Mauritiushof und moderner kalmuck-Keller seit 2015
◇ Weinerlebniswelt: Erweiterung des Mauritiushofs im September 2022
◇ Besondere Weine: Grüner Veltliner Singerriedel, Riesling Kalkofen, Riesling 1000-Eimerberg und Rote Mauritius
▸ Falstaff-Auszeichnung: Fünf Sterne im Weinguide 2026/27
▸ Höchste dokumentierte Falstaff-Bewertung 2026/27: 99 Punkte für Riesling Kalkofen 2025
▸ Internationale Prämierung: Platin und 97 Punkte für Grüner Veltliner Singerriedel 2024 bei den Decanter World Wine Awards 2026
Das Weingut FJ Gritsch ist ein Familienweingut aus Spitz an der Donau. Der historische Mauritiushof befindet sich seit 1799 im Familienbesitz. Heute prägen Franz-Josef Gritsch, die unterschiedlichen Wachauer Weinbergslagen und der Schwerpunkt auf Grünem Veltliner und Riesling die Weinproduktion. Ergänzt wird der Betrieb durch den modernen kalmuck-Keller und die Weinerlebniswelt am Mauritiushof.