Weingut Kollwentz

Weingut Kollwentz
Copyright: Kollwentz

Das Weingut Kollwentz – Römerhof befindet sich in Großhöflein im österreichischen Burgenland. Der Familienbetrieb ist seit 1775 im Besitz der Familie Kollwentz und bewirtschaftet heute rund 25 Hektar eigene Weinberge an den Süd- und Südosthängen des Leithagebirges. Im Mittelpunkt stehen Blaufränkisch und Chardonnay, ergänzt durch Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Sauvignon Blanc.

Seit 2004 führen Andi und Heidi Kollwentz das Weingut. Sie setzen die Arbeit von Anton Kollwentz fort, der als einer der Wegbereiter des modernen burgenländischen Rotweinbaus gilt. Seine Entwicklung neuer Ausbauverfahren und die Beschäftigung mit französischen Eichenholzfässern prägen die Geschichte des Familienbetriebs.

Besondere Bedeutung besitzen die historischen Weinbergslagen Point, Setz, Tatschler, Katterstein und Gloria. Während die wärmeren Hänge am Fuß des Leithagebirges besonders für Blaufränkisch genutzt werden, entstehen in höher gelegenen, teilweise von Wald umgebenen Rieden eigenständige Chardonnays. Der Rotwein Steinzeiler und die Lagenweine Gloria, Tatschler und Point gehören zu den charakteristischen Abfüllungen des Hauses.

Geschichte und Entwicklung des Weinguts

Die Geschichte des Weinbaus am Leithagebirge reicht weit zurück. Archäologische Funde aus Zagersdorf belegen die Nutzung von Weinreben in der Region bereits um 700 vor Christus.

Auch die heutigen Weinbergslagen von Großhöflein besitzen eine lange dokumentierte Geschichte. Die Ried Steinzeiler wurde 1569 erstmals urkundlich erwähnt. Für die Rieden Tatschler, Katterstein, Gloria und Point liegen Erwähnungen aus dem Jahr 1570 vor.

Die Geschichte der Familie Kollwentz als Weinbaubetrieb ist seit 1775 mit Großhöflein verbunden.

Die Entwicklung des Familienweinguts

Besonders die Arbeit von Anton Kollwentz und später seinem Sohn Andi prägte die moderne Ausrichtung.

Die wichtigsten dokumentierten Meilensteine sind:

◼ 1775 – Familienbesitz: Das Weingut befindet sich seit diesem Jahr im Besitz der Familie Kollwentz.

◼ 1958 – Zweigelt-Pionierarbeit: Anton Kollwentz pflanzt die erste Zweigelt-Ertragsanlage im Burgenland.

◼ 1963 – Ausbruch außerhalb Rusts: Anton Kollwentz keltert den ersten Ausbruch außerhalb der Stadt Rust.

◼ 1966 – Betriebsübernahme: Anton und Margarete Kollwentz übernehmen das Familienweingut.

◼ 1967 – Neuer Gewölbekeller: Der Keller wird aus Sandsteinen des Römersteinbruchs errichtet.

◼ 1969 – Erweiterung des Vertriebs: Die Weine werden zunehmend an Gastronomiebetriebe außerhalb des Burgenlands geliefert.

◼ 1993 – Verantwortung im Weinkeller: Andi Kollwentz übernimmt die Kellerwirtschaft.

◼ 1995 – Renommierte Weingüter Burgenland: Anton Kollwentz beteiligt sich an der Gründung der Winzervereinigung.

◼ 2004 – Übergabe an die nächste Generation: Andi und Heidi Kollwentz übernehmen die Leitung des Betriebs.

Die Entwicklung zeigt, wie sich der Familienbetrieb von einer regional geprägten Weinwirtschaft zu einem Produzenten mit unterschiedlichen Lagenweinen und eigenständigen Ausbaukonzepten entwickelte.

Anton Kollwentz und der moderne burgenländische Rotweinbau

Anton Kollwentz beschäftigte sich früh mit Verfahren, die für die damalige Weinproduktion im Burgenland neue Möglichkeiten eröffneten.

Dazu gehörten die Verwendung französischer Eichenholzfässer und die gezielte Durchführung des biologischen Säureabbaus bei Rotweinen.

Auch bei der Verbreitung trockener Weißweine im Burgenland spielte er eine wichtige Rolle.

Seine Erfahrungen flossen in die Entwicklung der Rotweinlinien des Hauses ein, insbesondere bei Blaufränkisch und dem späteren Steinzeiler.

Die Menschen hinter den Weinen

Anton Kollwentz – Weinbaupionier in achter Generation

Anton Kollwentz, geboren 1940, repräsentiert die achte bäuerliche Generation der Familie in Großhöflein.

Bereits mit 18 Jahren übernahm er Verantwortung im elterlichen Weinkeller.

Seine berufliche Entwicklung war durch die Beschäftigung mit neuen Rebsorten, Ausbauverfahren und Absatzmöglichkeiten geprägt.

Zu seinen wichtigsten Leistungen gehören:

◼ Zweigelt im Burgenland: Pflanzung der ersten Zweigelt-Ertragsanlage des Bundeslands im Jahr 1958.

◼ Edelsüße Weine: Herstellung eines Ausbruchs außerhalb Rusts im Jahr 1963.

◼ Trocken ausgebaute Weißweine: Frühe Spezialisierung auf trockene Weißweine aus dem Burgenland.

◼ Französische Eichenholzfässer: Erprobung und Einsatz neuer Holzfässer bei der Rotweinbereitung.

◼ Biologischer Säureabbau: Beschäftigung mit einem gezielten Ausbauverfahren für Rotweine.

◇ Regionale Zusammenarbeit: Gründungsmitglied der Renommierten Weingüter Burgenland im Jahr 1995.

Anton Kollwentz war anschließend zehn Jahre Präsident dieser Winzervereinigung.

Seine Leistungen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit der Ernennung zum Falstaff Winzer des Jahres 1988 und verschiedenen Ehrungen für sein Lebenswerk.

Andi Kollwentz – Winzer und Kellermeister

Andi Kollwentz führt das Familienweingut seit 2004 gemeinsam mit seiner Frau Heidi.

Bereits seit 1993 verantwortet er die Arbeit im Weinkeller.

Seine Weinbauphilosophie lässt sich durch einen Grundsatz zusammenfassen: Die jeweilige Weinbergslage bestimmt, welche Rebsorte dort kultiviert wird.

Diese Standortorientierung zeigt sich besonders in der Unterscheidung zwischen den wärmeren Rotweinlagen und den höher gelegenen Chardonnay-Rieden.

Die wesentlichen Schwerpunkte seiner Arbeit sind:

◼ Rebsortenwahl nach Standort: Unterschiedliche Boden- und Klimabedingungen bestimmen die Bewirtschaftung.

◼ Blaufränkisch: Die Rebsorte bildet die Grundlage wichtiger Rotweine aus Point und Setz.

◼ Chardonnay: Unterschiedliche Herkunftslagen wie Gloria, Tatschler und Katterstein werden eigenständig verarbeitet.

◼ Kellerwirtschaft: Selektierte Trauben werden je nach Wein mit unterschiedlichen Gär- und Reifeverfahren ausgebaut.

◇ Langfristige Entwicklung: Das Weingut bietet auch ältere Jahrgänge als Schatzkammerweine an.

Die Verbindung unterschiedlicher Rebsorten, Herkunftslagen und Ausbauverfahren gehört zu den besonderen fachlichen Schwerpunkten von Andi Kollwentz.

Heidi Kollwentz – gemeinsame Betriebsführung

Heidi Kollwentz führt das Weingut seit 2004 gemeinsam mit Andi Kollwentz.

Der Familienbetrieb beschäftigt sich nicht ausschließlich mit der Weinproduktion, sondern auch mit dem Vertrieb, dem Ab-Hof-Verkauf und der Präsentation der unterschiedlichen Jahrgänge.

Die heutige Entwicklung beruht damit auf einer gemeinsamen Betriebsführung, die auf der Arbeit vorheriger Generationen aufbaut.

Herkunft, Weinberge und Terroir

Das Weingut Kollwentz liegt in Großhöflein am Südhang des Leithagebirges.

Die Weinberge erstrecken sich von rund 170 Metern Seehöhe am Hangfuß bis zur höher gelegenen Ried Gloria auf 325 Metern.

Diese Höhenunterschiede ermöglichen die Bewirtschaftung von Rebflächen mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen.

Besonders wichtig ist die Kombination aus pannonischem Klima, kalkreichen Böden und dem kühlenden Einfluss der Wälder des Leithagebirges.

Warme Rotweinlagen und kühlere Chardonnay-Rieden

Das Weingut unterscheidet seine Rebflächen besonders nach ihrer Höhenlage.

In tiefer gelegenen Weinbergen zwischen rund 170 und 200 Metern dominieren rote Rebsorten.

Oberhalb von 200 Metern werden zunehmend Chardonnay-Reben kultiviert.

Die wichtigsten Standortmerkmale sind:

◼ 170 bis 200 Meter: Wärmere Hanglagen mit Schwerpunkt auf Blaufränkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon.

◼ Über 200 Meter: Höher gelegene Weinberge mit unterschiedlichen Chardonnay-Herkünften.

◼ Waldnähe: Kühlerer Lufteinfluss in den höheren Rieden.

◼ Süd- und Südostausrichtung: Unterschiedliche Sonnenexpositionen je nach Lage.

◇ Kalkreiche Böden: Leithakalk, kalkhaltiger Lehm und Schieferverwitterungsmaterial prägen mehrere Weinberge.

Diese Standortbedingungen bilden die Grundlage der gezielten Rebsortenwahl.

Ried Point – Blaufränkisch aus einer historischen Lage

Die Ried Point liegt westlich des alten Ortskerns von Großhöflein.

Sie wurde 1570 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Name Point bedeutet „umzäunt“ und verweist auf die historische Lage unmittelbar beim Großhöfleiner Edelhof.

Das Weingut Kollwentz besitzt seit Generationen Rebflächen in dieser Riede.

Boden und Standort

Die Ried Point ist eine reine Südlage in einem besonders warmen Hangbereich des Leithagebirges.

Sie liegt zwischen 195 und 212 Metern Seehöhe.

Der Boden besteht aus tiefgründigem Mergel, einem kalkhaltigen Tonboden mit hoher Wasserspeicherfähigkeit.

◼ Erste urkundliche Erwähnung: 1570.

◼ Höhenlage: 195 bis 212 Meter.

◼ Ausrichtung: Süden.

◼ Gesamtfläche der Riede: Rund 5,5 Hektar.

◼ Vom Weingut bewirtschaftete Fläche: 1,93 Hektar.

◼ Boden: Kalkhaltiger, tiefgründiger Mergel.

◇ Rebsorte: Blaufränkisch.

Die Lage bildet die Herkunft des eigenständigen Point Blaufränkisch.

Ried Setz – Blaufränkisch aus kalkreichen Böden

Die Ried Setz befindet sich bei Kleinhöflein und schließt östlich an die Großhöfleiner Weinbergslagen an.

Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1569 unter der Bezeichnung Krapflried.

Die nach Südosten ausgerichteten Weinberge erhalten bereits am Morgen direkte Sonneneinstrahlung.

Die Böden sind durch sandigen Lehm, Schiefer und einen hohen Kalkgehalt geprägt.

◼ Erste urkundliche Erwähnung: 1569.

◼ Historische Bezeichnung: Krapflried.

◼ Höhenlage der dokumentierten Rebanlagen: 190 bis 200 Meter.

◼ Ausrichtung: Südosten.

◼ Boden: Sandiger Lehm mit Schiefer.

◼ Kalkgehalt: Laut Weingut 20 bis 38 Prozent.

◇ Rebsorte: Blaufränkisch.

Aus dieser Herkunft entsteht der Setz Blaufränkisch, der zu den eigenständigen Rotweinen des Hauses gehört.

Gemeinsam mit der Ried Point bildet Setz außerdem eine wichtige Grundlage für die Cuvée Steinzeiler.

Ried Tatschler – Chardonnay aus einer geschützten Kessellage

Die Ried Tatschler liegt östlich von Großhöflein.

Sie wurde 1570 erstmals urkundlich erwähnt und befindet sich in einer windgeschützten Kessellage.

Die Weinberge sind nach Südosten ausgerichtet und werden bereits in den Morgenstunden von der Sonne erreicht.

Der angrenzende Wald sorgt am Abend für kühlere Luftströmungen.

Geologie und Bewirtschaftung

Die Ried Tatschler ist durch kristallines Ausgangsgestein geprägt.

In dieser Lage tritt das Gestein des Leithagebirges an die Oberfläche. Darüber befinden sich unterschiedlich mächtige Verwitterungs- und Kalkschichten.

Die wichtigsten Merkmale sind:

◼ Erste urkundliche Erwähnung: 1570.

◼ Höhenlage: 203 bis 238 Meter.

◼ Ausrichtung: Südosten.

◼ Gesamtfläche der Riede: 12,1 Hektar.

◼ Vom Weingut bewirtschaftete Fläche: 2,99 Hektar.

◼ Boden: Braunerde auf Schiefer mit Kalkanteilen.

◇ Rebsorte: Chardonnay.

Aus dieser Herkunft produziert Kollwentz den Tatschler Chardonnay, der im kleinen Eichenholzfass vergoren und ausgebaut wird.

Ried Katterstein – Chardonnay zwischen Wald und Schieferböden

Die Ried Katterstein wurde ebenfalls 1570 erstmals erwähnt.

Sie besteht aus zahlreichen kleineren Weinbergsparzellen, die durch Böschungen, Gräben und Wasserläufe voneinander getrennt sind.

Die Rebflächen befinden sich an südöstlich ausgerichteten Hängen des Leithagebirges.

Der angrenzende Wald beeinflusst das lokale Klima.

Die dokumentierten Standortmerkmale umfassen:

◼ Höhenlage: 220 bis 300 Meter.

◼ Ausrichtung: Südosten.

◼ Boden: Sandiger Lehm mit hohem Schiefer- und Kalkanteil.

◼ Kalkgehalt: Bis zu 40 Prozent.

◇ Rebsorte: Chardonnay.

Der Katterstein Chardonnay wird in kleinen französischen Eichenfässern vergoren und ausgebaut.

Seine eigenständige Herkunft und die geologischen Besonderheiten unterscheiden ihn von den Chardonnays aus Tatschler und Gloria.

Ried Gloria – Chardonnay aus der höchstgelegenen Lage

Die Gloria gehört zu den besonders charakteristischen Weinbergslagen des Weinguts.

Sie liegt auf 300 bis 325 Metern Seehöhe und ist damit die höchstgelegene Ried am Leithagebirge.

Die historische Bezeichnung Gloria wird weiterhin als Weinname verwendet. Die Lage wird heute unter dem Riednamen Glagsatz geführt.

Kalkboden und Waldeinfluss

Die Weinberge sind nach Südosten ausgerichtet und von Wald umgeben.

Der Boden besteht aus kalkhaltiger Felsbraunerde mit sehr hohem Kalkgehalt.

Besonders auffällig ist die geringe Mächtigkeit des Oberbodens.

Bereits nach rund 30 bis 40 Zentimetern beginnt der Kalkfels.

◼ Erste urkundliche Erwähnung: 1570.

◼ Höhenlage: 300 bis 325 Meter.

◼ Ausrichtung: Südosten.

◼ Gesamtfläche: 5,25 Hektar.

◼ Vom Weingut bewirtschaftete Fläche: 3,20 Hektar.

◼ Boden: Kalkhaltige Felsbraunerde über Kalkfels.

◇ Rebsorte: Chardonnay.

Die höhere Lage und der kühlende Einfluss des Waldes führen zu einer vergleichsweise langsamen Traubenreife.

Der Gloria Chardonnay gehört zu den international ausgezeichneten Weißweinen des Hauses.

Weinbauphilosophie und Arbeitsweise

Das Weingut Kollwentz verfolgt einen klaren Ansatz: Eigene Weinberge, eigene Trauben und eigener Wein.

Die gesamte Weinproduktion basiert auf Trauben aus den eigenen Rebflächen.

Die Familie bewirtschaftet rund 25 Hektar Weingärten und legt großen Wert auf die sorgfältige Pflege der Rebstöcke.

Weinbergsbewirtschaftung und Handlese

Die offizielle Betriebsdarstellung hebt insbesondere die Bodenbearbeitung, das Begrünungsmanagement und die Handarbeit hervor.

Das Wachstum der Reben soll dadurch gezielt beeinflusst werden.

Zu den dokumentierten Maßnahmen gehören:

◼ Eigene Rebflächen: Die Weine werden aus selbst bewirtschafteten Weinbergen hergestellt.

◼ Bodenbearbeitung: Die Pflege des Bodens gehört zur laufenden Bewirtschaftung.

◼ Begrünungsmanagement: Die Begrünung zwischen den Rebzeilen wird gezielt gesteuert.

◼ Handarbeit: Zahlreiche Tätigkeiten direkt am Rebstock werden manuell durchgeführt.

◼ Selektive Handlese: Ausschließlich vollreife und gesunde Trauben werden für die Weinbereitung ausgewählt.

Die sorgfältige Traubenauswahl ist sowohl bei den Rotweinen als auch bei den Chardonnays ein dokumentierter Bestandteil der Herstellung.

Rotweinbereitung und Maischegärung

Bei den Rotweinen nutzt Kollwentz längere Maischestandzeiten.

Die Trauben werden nach der Lese vergoren und bleiben für mehrere Wochen in Kontakt mit den Traubenschalen.

Dadurch können insbesondere Farbstoffe und Gerbstoffe in den Wein übergehen.

Für wichtige Rotweine dokumentiert das Weingut:

◼ Selektive Handlese: Verwendung vollreifer und gesunder Trauben.

◼ Maischegärung: Die Gärung erfolgt mit den Traubenschalen.

◼ Mazeration: Drei bis vier Wochen Kontakt mit der Maische.

◼ Holzfassausbau: 24 Monate Reifung in kleinen französischen Eichenfässern.

Diese Verfahren gelten unter anderem für Steinzeiler, Point Blaufränkisch, Setz Blaufränkisch und Eichkogel.

Chardonnay – Gärung und Reifung im Holzfass

Bei den wichtigen Chardonnay-Riedenweinen kommen andere Kellerverfahren zum Einsatz.

Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen.

Anschließend erfolgen Gärung und Reifung in kleinen Holzfässern aus französischer Eiche.

Für Tatschler, Katterstein und Gloria dokumentiert das Weingut:

◼ Gärung: In kleinen französischen Eichenfässern.

◼ Vollhefelagerung: Zwölf Monate.

◼ Weitere Reifung: Sechs Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank.

Die lange Hefelagerung gehört damit zu den charakteristischen Merkmalen dieser Chardonnay-Weine.

Die Weine des Weinguts Kollwentz

Das Sortiment umfasst Rotweine, Weißweine, edelsüße Prädikatsweine und länger gereifte Schatzkammerweine.

Die wichtigsten Rebsorten sind Blaufränkisch und Chardonnay.

Hinzu kommen Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Sauvignon Blanc.

Die Rotweine stammen vor allem aus den wärmeren Lagen des Leithagebirges. Die Chardonnays werden überwiegend in höher gelegenen Rieden kultiviert.

Steinzeiler – eine traditionsreiche Rotweincuvée

Der Steinzeiler gehört zu den bekanntesten Weinen des Hauses.

Sein Name verweist auf die steinigen, kalkhaltigen Böden an den Südhängen des Leithagebirges.

Das Weingut beschreibt ihn als einen der wichtigsten Weine seiner Geschichte.

Rebsorten und Herkunft

Steinzeiler besteht überwiegend aus Blaufränkisch.

Ergänzt wird die Cuvée durch kleinere Anteile Cabernet Sauvignon und Zweigelt.

Die Trauben stammen aus unterschiedlichen Weinbergslagen:

◼ Blaufränkisch: Aus ausgewählten Parzellen der Rieden Point und Setz.

◼ Cabernet Sauvignon: Aus der Ried Setz.

◼ Zweigelt: Aus der Ried Neusatz.

Die Reben wachsen auf südlich und südöstlich ausgerichteten Hängen zwischen 180 und 212 Metern Seehöhe.

Herstellung des Steinzeiler

Die dokumentierte Weinbereitung umfasst:

◼ Lese: Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben.

◼ Gärung: Auf der Maische.

◼ Maischestandzeit: Drei bis vier Wochen.

◼ Ausbau: 24 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche.

Die offizielle Verkostungsbeschreibung nennt dunkle Beerenfrucht, Röstaromen, kräftige reife Tannine und eine ausgeprägte Struktur.

Der Wein ist auf eine längere Entwicklung ausgelegt.

Blaufränkisch – die wichtigste rote Rebsorte

Blaufränkisch gehört zu den traditionellen Rebsorten des Burgenlands.

Beim Weingut Kollwentz wird er in unterschiedlichen Weinlinien hergestellt.

Blaufränkisch Leithakalk

Der Blaufränkisch Leithakalk stammt aus den Rieden Point und Setz.

Die Böden bestehen aus kalkhaltigem Lehm und sandigem Lehm.

Für die Weinbereitung dokumentiert das Weingut eine drei- bis vierwöchige Maischestandzeit sowie 24 Monate Reifung in kleinen französischen Eichenfässern.

Die offizielle Beschreibung nennt würzige Beerenfrucht, reife Tannine und einen langen Abgang.

Point Blaufränkisch

Der Point Blaufränkisch wird ausschließlich aus Trauben der Ried Point hergestellt.

Die Weinberge liegen an einem warmen Südhang auf tiefgründigem, kalkhaltigem Lehmboden.

Die Produktbeschreibung nennt folgende Eigenschaften:

◼ Rebsorte: Blaufränkisch.

◼ Herkunft: Ried Point.

◼ Lese: Selektiv von Hand.

◼ Maischestandzeit: Drei bis vier Wochen.

◼ Reifung: 24 Monate in französischen Eichenfässern.

◇ Sensorische Beschreibung: Dunkle Beeren, würzige Aromen und reife Tannine.

Die Ried Point gehört zu den besonders wichtigen Rotweinherkünften des Weinguts.

Setz Blaufränkisch

Auch der Setz Blaufränkisch ist ein eigenständiger Riedenwein.

Die Trauben stammen aus der kalkreichen Ried Setz bei Kleinhöflein.

Die offizielle Beschreibung nennt Kirscharomen, Minze und würzige Noten.

Die Kellerarbeit umfasst ebenfalls eine mehrwöchige Maischegärung und eine längere Reifung in französischen Eichenfässern.

Eichkogel – Cuvée aus Blaufränkisch und Zweigelt

Der Eichkogel verbindet zwei traditionelle rote Rebsorten des Burgenlands.

◼ Blaufränkisch: Hauptbestandteil der Cuvée.

◼ Zweigelt: Ergänzt den Blaufränkisch.

Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Leithagebirges.

Für Blaufränkisch nennt das Weingut die Rieden Haussatz, Point und Setz.

Der Zweigelt stammt aus der Ried Neusatz.

Nach der Maischegärung reift die Cuvée für 24 Monate in kleinen französischen Eichenfässern.

Die offizielle Verkostungsbeschreibung nennt reife Beerenfrucht, kräftige Tannine und einen langen Abgang.

Eichkogel ist ein Weinname und keine eigenständige Ried.

Chardonnay – Weißweine aus den höheren Lagen

Chardonnay bildet den Schwerpunkt der Weißweinproduktion.

Die Rebsorte wird in unterschiedlichen Lagen des Leithagebirges kultiviert.

Insbesondere die Höhenlagen und kalkreichen Böden besitzen für die Chardonnay-Weine des Betriebs eine wichtige Bedeutung.

Chardonnay Leithakalk

Der Chardonnay Leithakalk stammt aus mehreren Rieden.

Dazu gehören:

◼ Neusatz

◼ Tatschler

◼ Gloria

◼ Katterstein

Die Weinberge liegen zwischen 185 und 325 Metern Seehöhe.

Die Böden bestehen aus sandigem Lehm mit Kalk- und Schieferanteilen.

Der Wein bildet eine eigenständige Chardonnay-Abfüllung aus unterschiedlichen Herkunftslagen.

Chardonnay Tatschler

Der Chardonnay Tatschler stammt aus einer windgeschützten Südostlage.

Die Reben wachsen auf Schieferverwitterungsböden mit Kalkanteilen.

Für den Wein dokumentiert das Weingut:

◼ Selektive Handlese

◼ Gärung in kleinen französischen Eichenfässern

◼ Zwölf Monate Reifung auf der Vollhefe

◼ Sechs Monate weitere Reifung auf der Feinhefe im Edelstahltank

Die sensorische Beschreibung nennt gelbe Früchte, Brioche, Vanille und eine würzige Aromatik.

Chardonnay Katterstein

Der Chardonnay Katterstein stammt aus einer südöstlich ausgerichteten Riede mit kalkhaltigen Schieferböden.

Die Weinberge befinden sich zwischen 220 und 300 Metern Seehöhe.

Die Herstellung umfasst ebenfalls Gärung und Ausbau in französischen Eichenfässern sowie eine anschließende Feinhefelagerung im Edelstahltank.

Die offizielle Verkostungsbeschreibung nennt gelbe Früchte, Hefe, Brioche und eine ausgeprägte Struktur.

Chardonnay Gloria

Der Chardonnay Gloria stammt aus der höchstgelegenen Ried des Leithagebirges.

Die Trauben wachsen auf kalkreichem Boden in 300 bis 325 Metern Seehöhe.

Der angrenzende Wald beeinflusst die Temperaturverhältnisse.

Die Weinbereitung erfolgt mit zwölf Monaten Vollhefelagerung im kleinen Eichenholzfass und weiteren sechs Monaten Feinhefelagerung im Edelstahltank.

Die offizielle Beschreibung hebt gelbe Früchte, feine Hefearomen und eine mineralisch geprägte Struktur hervor.

Der Gloria gehört zu den international ausgezeichneten Chardonnays des Betriebs.

Weitere Rebsorten und Weinspezialitäten

Das Sortiment beschränkt sich nicht auf Blaufränkisch und Chardonnay.

Sauvignon Blanc Steinmühle

Die Ried Steinmühle bildet die Herkunft verschiedener Sauvignon-Blanc-Weine.

Zum dokumentierten Sortiment gehören:

◼ Steinmühle Sauvignon Blanc

◼ Steinmühle Sauvignon Blanc Methusalemreben

Die zweite Variante verweist auf besonders alte Rebanlagen.

Pinot Noir und Cabernet Sauvignon

Auch Pinot Noir und Cabernet Sauvignon gehören zur Rotweinproduktion.

Die offizielle Riedenbeschreibung ordnet Pinot Noir insbesondere der Ried Dürr zu.

Cabernet Sauvignon wird außerdem als Bestandteil der Cuvée Steinzeiler verwendet.

Edelsüße Prädikatsweine

Das Weingut besitzt eine lange Tradition in der Herstellung edelsüßer Weine.

Schon Anton Kollwentz beschäftigte sich intensiv mit Ausbruch, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

Zum dokumentierten Sortiment gehört unter anderem eine Trockenbeerenauslese aus Scheurebe des Jahrgangs 2023.

Schatzkammerweine

Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten Schatzkammerweine.

Dabei handelt es sich um Weine, die mehr als fünf Jahre am Weingut gereift sind.

Die Linie ermöglicht den Bezug älterer Jahrgänge direkt aus dem Bestand des Familienbetriebs.

Auszeichnungen und Prämierungen

Das Weingut Kollwentz wurde über mehrere Jahrzehnte hinweg von österreichischen und internationalen Weinfachmedien ausgezeichnet.

Besonders Anton Kollwentz erhielt zahlreiche persönliche Ehrungen.

Auch die Rot- und Weißweine des Familienbetriebs wurden wiederholt prämiert.

Auszeichnungen für Anton Kollwentz

Zu den dokumentierten Ehrungen gehören:

◼ 1988 – Falstaff: Winzer des Jahres.

◼ 1993 – A la Carte: Trophée Gourmet für das Lebenswerk.

◼ 1993 – Besser Essen & Reisen: Winzer des Jahres.

◼ 1999 – Ökonomierat: Verleihung durch den österreichischen Bundespräsidenten.

◼ 2005 – René Gabriel: Auszeichnung als „Bester Winzer der Welt“.

◼ 2007 – Vinaria: Ehrentrophäe für das Lebenswerk.

◼ 2010 – Goldene Traube: Auszeichnung für das Lebenswerk.

◼ 2012 – Vineus Wine Culture Award: Ehrung für das Lebenswerk.

Die Auszeichnungen beziehen sich auf Anton Kollwentz und seine langjährige Tätigkeit im Weinbau.

Chardonnay Gloria – internationale Anerkennung

Der Gloria Chardonnay 2023 wurde 2025 von James Suckling mit 99 Punkten bewertet und als „Austrian Wine of the Year“ ausgezeichnet.

Für diesen Jahrgang sind außerdem dokumentiert:

◼ James Suckling 2025: 99 Punkte.

◼ Falstaff Weinguide 2025/26: 98 Punkte.

◼ A la Carte 2026: 98 Punkte.

◼ The Drinks Business Autumn Tasting 2025: Erster Platz und Mastermedaille.

Der Jahrgang 2024 erhielt im Falstaff Weinguide 2026/27 ebenfalls 98 Punkte.

Chardonnay Tatschler – Falstaff Burgunder Trophy 2026

Der Tatschler Chardonnay 2024 erreichte bei der Falstaff Burgunder Trophy 2026 den ersten Platz.

Die Bewertung betrug 97 Punkte.

Weitere dokumentierte Ergebnisse:

◼ Falstaff Weinguide 2026/27: 97 Punkte für Tatschler 2024.

◼ James Suckling 2025: 98 Punkte für Tatschler 2023.

◼ Falstaff Weinguide 2025/26: 95 Punkte für Tatschler 2023.

Chardonnay Katterstein – mehrfach prämierter Lagenwein

Auch der Katterstein Chardonnay erhielt verschiedene Fachbewertungen.

◼ Katterstein 2024: Zweiter Platz und 96 Punkte bei der Falstaff Burgunder Trophy 2026.

◼ Katterstein 2023: 98 Punkte von A la Carte 2026.

◼ Katterstein 2023: 97 Punkte von James Suckling 2025.

◼ Katterstein 2023: Erster Platz bei der Falstaff Burgunder Trophy 2025.

Die Ergebnisse sind den jeweils genannten Jahrgängen zugeordnet.

Blaufränkisch Point und Setz

Auch die Rotweine aus den Rieden Point und Setz erhielten hohe Bewertungen.

◼ Point Blaufränkisch 2023: 96 Punkte im Falstaff Weinguide 2026/27.

◼ Point Blaufränkisch 2022: 96 Punkte im Falstaff Weinguide 2025/26.

◼ Setz Blaufränkisch 2022: 95 Punkte im Falstaff Weinguide 2025/26.

◼ Setz Blaufränkisch 2020: 98 Punkte im Falstaff Rotweinguide 2026.

Diese Bewertungen verdeutlichen die Anerkennung der beiden eigenständigen Rotweinherkünfte.

Weitere besondere Erfolge

Das Weingut dokumentiert außerdem:

◼ Falstaff 2021: Cabernet Sauvignon 2018 mit 100 Punkten und Gesamtsieg bei der Reserve Trophy.

◼ Wein Burgenland Award 2023: Siege für Chardonnay Katterstein und Steinzeiler in ihren jeweiligen Kategorien.

◼ Vinaria 2025: Erster Platz für einen Sauvignon Blanc Steinmühle bei einer österreichischen Sauvignon-Blanc-Verkostung.

Die Prämierungen betreffen unterschiedliche Rebsorten und Weinlinien des Familienbetriebs.

Was das Weingut besonders macht

Das Weingut Kollwentz besitzt mehrere dokumentierte Merkmale, die seine Weinproduktion und Geschichte prägen.

◼ Familienbesitz seit 1775: Das Weingut wird seit mehreren Generationen innerhalb der Familie geführt.

◼ Anton Kollwentz als Weinbaupionier: Seine Arbeit prägte die Entwicklung trockener Weißweine und moderner Rotweinverfahren im Burgenland.

◼ Andi und Heidi Kollwentz: Gemeinsame Betriebsführung seit 2004.

◼ 25 Hektar eigene Weinberge: Die Weine werden ausschließlich aus selbst bewirtschafteten Trauben produziert.

◼ Blaufränkisch als Rotweinschwerpunkt: Besonders die Rieden Point und Setz besitzen eine wichtige Bedeutung.

◼ Chardonnay aus höheren Lagen: Tatschler, Katterstein und Gloria bieten unterschiedliche geologische und klimatische Bedingungen.

◼ Historische Rieden: Mehrere Weinbergslagen wurden bereits 1569 beziehungsweise 1570 urkundlich erwähnt.

◇ Selektive Handlese: Ausschließlich vollreife und gesunde Trauben werden verarbeitet.

◇ Holzfassausbau: Die wichtigsten Rotweine reifen 24 Monate in französischen Eichenfässern.

◇ Lange Hefelagerung: Bei ausgewählten Chardonnays erfolgt eine Reifung über insgesamt 18 Monate.

◇ Schatzkammerweine: Ältere Jahrgänge werden nach längerer Reifung direkt am Weingut angeboten.

▸ Internationale Auszeichnung: Gloria Chardonnay 2023 wurde von James Suckling als Austrian Wine of the Year 2025 ausgezeichnet.

▸ Falstaff-Höchstbewertung: 100 Punkte für Cabernet Sauvignon 2018 bei der Reserve Trophy 2021.

Die Verbindung aus historischer Weinbautradition, eigenen Weinbergslagen und gezielter Rebsortenwahl prägt das Profil des Familienbetriebs.

Fazit

Das Weingut Kollwentz – Römerhof in Großhöflein verbindet eine seit 1775 dokumentierte Familiengeschichte mit einer auf Herkunft und Rebsorten spezialisierten Weinproduktion. Anton Kollwentz gehörte zu den wichtigen Wegbereitern des modernen burgenländischen Rotweinbaus. Seit 2004 führen Andi und Heidi Kollwentz den Betrieb.

Besonders Blaufränkisch aus Point und Setz sowie Chardonnay aus Tatschler, Katterstein und Gloria bestimmen das Sortiment. Die unterschiedlichen Höhenlagen und kalkreichen Böden des Leithagebirges ermöglichen eine gezielte Zuordnung der Rebsorten zu ihren Standorten.

Mit dem Steinzeiler, den eigenständigen Riedenweinen und zahlreichen dokumentierten Fachbewertungen besitzt Kollwentz ein vielseitiges Portfolio. Die sorgfältige Handarbeit in den Weinbergen und die unterschiedlichen Ausbauverfahren bleiben zentrale Bestandteile der Weinproduktion.

Häufige Fragen (FAQ)

Wo befindet sich das Weingut Kollwentz?

Das Weingut Kollwentz – Römerhof befindet sich in der Hauptstraße 120 in 7051 Großhöflein im Burgenland. Büro und Verkauf befinden sich in der Gartengasse 4b. Die Weinberge liegen an den Süd- und Südosthängen des Leithagebirges.

Seit wann gibt es das Weingut Kollwentz?

Das Weingut befindet sich seit 1775 im Besitz der Familie Kollwentz. Einzelne Weinbergslagen des Betriebs wurden bereits 1569 beziehungsweise 1570 urkundlich erwähnt.

Wer führt das Weingut Kollwentz?

Seit 2004 wird das Weingut von Andi und Heidi Kollwentz geführt. Andi Kollwentz übernahm bereits 1993 die Verantwortung für den Weinkeller. Sein Vater Anton Kollwentz zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des burgenländischen Weinbaus.

Welche Rebsorten produziert das Weingut Kollwentz?

Die wichtigsten Rebsorten sind Blaufränkisch und Chardonnay. Ergänzend produziert das Weingut Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Sauvignon Blanc sowie edelsüße Prädikatsweine.

Welche bekannten Weinbergslagen gehören zum Weingut Kollwentz?

Besonders wichtig sind die Rieden Point und Setz für Blaufränkisch sowie Tatschler, Katterstein und Gloria für Chardonnay. Weitere dokumentierte Herkünfte sind unter anderem Neusatz, Dürr, Haussatz und Steinmühle.

Was ist der Steinzeiler vom Weingut Kollwentz?

Steinzeiler ist eine trockene Rotweincuvée, die überwiegend aus Blaufränkisch der Rieden Point und Setz besteht. Ergänzt wird sie durch Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Nach einer drei- bis vierwöchigen Maischestandzeit reift der Wein 24 Monate in kleinen französischen Eichenfässern.

Das Weingut auf einen Blick

◼ Weingut: Weingut Kollwentz – Römerhof

◼ Standort: Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Burgenland, Österreich

◼ Büro und Verkauf: Gartengasse 4b, 7051 Großhöflein

◼ Weinbauregion: Leithaberg, Burgenland

◼ Familienbesitz seit: 1775

◼ Historische Rieden: Dokumentiert seit 1569 beziehungsweise 1570

◼ Betriebsführung: Andi und Heidi Kollwentz seit 2004

◼ Vorherige Generation: Anton und Margarete Kollwentz

◼ Rebfläche: Rund 25 Hektar

◼ Wichtigste rote Rebsorte: Blaufränkisch

◼ Wichtigste weiße Rebsorte: Chardonnay

◼ Weitere Rebsorten: Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Sauvignon Blanc

◇ Wichtige Rotweinlagen: Point und Setz

◇ Wichtige Chardonnay-Lagen: Tatschler, Katterstein, Gloria und Neusatz

◇ Weitere Weinbergslagen: Dürr, Haussatz, Steinmühle und Spiegeln

◇ Höhenlage der Weinberge: Rund 170 bis 325 Meter

◇ Bodenarten: Leithakalk, kalkhaltiger Lehm, Schieferverwitterungsböden und Gneis

◇ Weinbauphilosophie: Eigene Weinberge, eigene Trauben, eigener Wein

◇ Lese: Ausschließlich selektive Handlese

◇ Rotweinbereitung: Maischegärung und Reifung in französischen Eichenfässern

◇ Chardonnay-Ausbau: Gärung im Eichenholzfass mit längerer Voll- und Feinhefelagerung

◇ Bekannte Rotweine: Steinzeiler, Point Blaufränkisch, Setz Blaufränkisch und Eichkogel

◇ Bekannte Weißweine: Chardonnay Gloria, Tatschler, Katterstein und Sauvignon Blanc Steinmühle

◇ Weitere Produkte: Edelsüße Prädikatsweine und Schatzkammerweine

▸ Auszeichnung Anton Kollwentz: Falstaff Winzer des Jahres 1988

▸ Auszeichnung Gloria Chardonnay 2023: Austrian Wine of the Year 2025 von James Suckling

▸ Auszeichnung Cabernet Sauvignon 2018: 100 Falstaff-Punkte bei der Reserve Trophy 2021

▸ Auszeichnung Tatschler Chardonnay 2024: Erster Platz bei der Falstaff Burgunder Trophy 2026

Das Weingut Kollwentz ist ein Familienbetrieb aus Großhöflein am Leithagebirge. Seit 1775 befindet sich das Anwesen im Familienbesitz. Andi und Heidi Kollwentz führen das Weingut seit 2004 und bewirtschaften rund 25 Hektar eigene Rebflächen. Besonders Blaufränkisch aus Point und Setz sowie Chardonnay aus Tatschler, Katterstein und Gloria prägen das Sortiment. Historische Weinbergslagen, selektive Handlese und unterschiedliche Holzfassausbauten gehören zu den charakteristischen Merkmalen der Weinproduktion.