Weingut Huber

Weingut Huber
Copyright: Huber

Das Weingut Markus Huber befindet sich in Reichersdorf im niederösterreichischen Weinbaugebiet Traisental. Die Weinbautradition der Familie ist seit 1648 dokumentiert. Im Jahr 2000 übernahmen Markus und Edith Huber den damals vier Hektar großen Familienbetrieb in zehnter Generation. Seither entwickelte sich das Weingut zu einem international tätigen Weinproduzenten, dessen Schwerpunkt auf herkunftsbezogenen Weißweinen liegt.

Besonders wichtig sind Grüner Veltliner und Riesling aus unterschiedlichen Weinbergslagen des Traisentals. Zu den bekannten Herkünften gehören die Rieden Berg, Alte Setzen, Zwirch, Hochschopf und Rothenbart. Kalkreiche Konglomeratböden, Lössablagerungen und die klimatischen Einflüsse aus dem Donautal und den nahen Alpen prägen die Standortbedingungen.

Das Weingut ist seit 2008 Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter. Seit 2019 sind sämtliche Weingärten biologisch zertifiziert. Internationale Auszeichnungen, darunter zwei Bewertungen mit jeweils 100 Punkten durch James Suckling für unterschiedliche Weine und Jahrgänge, dokumentieren die fachliche Anerkennung der Weinproduktion.

Geschichte und Entwicklung des Weinguts

Die Geschichte der Familie Huber im Weinbau reicht bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. 1648 ist die erste Weinerzeugung der Familie dokumentiert.

Über zahlreiche Generationen wurde die Weinbautradition fortgeführt. Einen entscheidenden Entwicklungsschritt markierte das Jahr 2000, als Markus und Edith Huber den Familienbetrieb übernahmen.

Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Rebfläche vier Hektar. Markus Huber hatte zuvor eine fachliche Ausbildung abgeschlossen und durch Praktika im In- und Ausland zusätzliche Erfahrungen gesammelt.

Die nachfolgenden Jahre waren durch betriebliche Weiterentwicklung und internationale Auszeichnungen geprägt.

Wichtige Meilensteine

◼ 1648 – Beginn der dokumentierten Weinbautradition: Die erste Weinerzeugung der Familie Huber ist für dieses Jahr belegt.

◼ 2000 – Übernahme in zehnter Generation: Markus und Edith Huber übernehmen den vier Hektar großen Familienbetrieb.

◼ 2001 – Erste wichtige Prämierungen: Das Weingut erhält die Auszeichnungen NÖ Weinchampion und Niederösterreichischer Landessieger.

◼ 2003 – Neues Betriebsgebäude: Die Familie errichtet ein Gebäude für die Weiterentwicklung des Weinbaubetriebs.

◼ 2006 – Internationale Anerkennung: Das Weingut wird bei der International Wine Challenge in London als „Best White Wine Producer“ ausgezeichnet.

◼ 2008 – Österreichische Traditionsweingüter: Aufnahme in die Vereinigung.

◼ 2009 – Mitarbeit der nächsten Familienkraft: Michael Huber, der jüngere Bruder von Markus, beginnt seine Tätigkeit im Betrieb.

◼ 2015 – Falstaff Winzer des Jahres: Markus Huber erhält die Auszeichnung und ist nach damaligem Stand der jüngste Preisträger.

◼ 2019 – Biologische Zertifizierung: Alle Weingärten des Betriebs sind biologisch zertifiziert.

Die Entwicklung ist eng mit der internationalen Vermarktung verbunden. Für 2022 dokumentiert das Weingut Exporte in mehr als 40 Länder.

Die Ausweitung der internationalen Präsenz erfolgte parallel zur stärkeren Differenzierung des Sortiments nach Rebsorten, Herkunft und Einzellagen.

Die Menschen hinter den Weinen

Markus Huber – Winzer in zehnter Generation

Markus Huber übernahm das Weingut im Jahr 2000 gemeinsam mit seiner Ehefrau Edith.

Seine fachliche Ausbildung und mehrere Praktika im In- und Ausland gingen der Betriebsübernahme voraus. Anschließend konzentrierte er sich darauf, die Weinproduktion weiterzuentwickeln und die unterschiedlichen Herkunftslagen des Traisentals gezielt zu nutzen.

Im Mittelpunkt seines Weinbauverständnisses steht die Verbindung von Rebsorte, Boden und klimatischen Bedingungen.

Sein besonderes Augenmerk gilt den beiden für das Traisental wichtigen Weißweinrebsorten Grüner Veltliner und Riesling.

Die dokumentierten Schwerpunkte seiner Arbeit umfassen:

◼ Herkunftsbezogene Weinproduktion: Einzelne Rieden werden hinsichtlich ihrer Bodenbeschaffenheit und Standortbedingungen betrachtet.

◼ Weiterentwicklung des Familienbetriebs: Seit der Übernahme im Jahr 2000 wurden Infrastruktur und internationale Vermarktung ausgebaut.

◼ Biologischer Weinbau: Die vollständige Bio-Zertifizierung der Weingärten erfolgte 2019.

◼ Internationale Präsentation: Die Weine werden in zahlreichen Ländern angeboten und von internationalen Fachmedien bewertet.

Edith Huber und Michael Huber

Edith Huber übernahm das Familienweingut im Jahr 2000 gemeinsam mit Markus Huber. Sie gehört damit zur Generation, die den Betrieb von einer vier Hektar umfassenden Weinwirtschaft zu einem international tätigen Unternehmen weiterentwickelte.

Seit 2009 arbeitet auch Michael Huber, der jüngere Bruder von Markus, im Weingut mit.

Die Zusammenarbeit der Familie bildet einen wichtigen Bestandteil der betrieblichen Entwicklung. Sie verbindet die über Generationen dokumentierte Weinbautradition mit der heutigen Unternehmensorganisation.

Herkunft, Weinberge und Terroir

Das Weingut liegt in Reichersdorf im Traisental, zwischen Krems und St. Pölten.

Das Weinbaugebiet ist von unterschiedlichen klimatischen Einflüssen geprägt. Warme Luftströmungen aus dem Donautal treffen auf kühlere Luft aus den nahe gelegenen Alpen.

Dadurch entstehen teilweise ausgeprägte Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.

Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die kalkreichen Konglomeratböden, die in mehreren bedeutenden Rieden vorkommen.

Die Geologie des Traisentals

Ein wesentlicher Teil der geologischen Grundlage besteht aus Ablagerungen der sogenannten Ur-Traisen.

Vor etwa 15 Millionen Jahren transportierte dieser Fluss Gesteinsmaterial aus den Kalkalpen und lagerte es im Gebiet des heutigen Traisentals ab.

Daraus entstanden mächtige Ablagerungen aus Kalk- und Dolomitgeröllen, die sich später zu Konglomerat verfestigten.

Je nach Weinbergslage befinden sich darüber unterschiedliche Schichten aus Löss, Lehm oder sandigem Bodenmaterial.

Diese Standortunterschiede bilden die Grundlage der einzelnen Riedenweine des Weinguts.

Die wichtigsten Weinbergslagen

Ried Berg – terrassierte Steillage bei Getzersdorf

Die Ried Berg liegt in Getzersdorf und gehört zu den bedeutenden Herkunftslagen des Betriebs.

Die terrassierten Hänge besitzen eine Neigung von mehr als 35 Prozent und sind nach Osten ausgerichtet.

Der Boden ist vergleichsweise karg. Über dem kalkhaltigen Konglomerat befindet sich nur eine dünne Humusschicht.

Die geologischen Ablagerungen bestehen überwiegend aus Kalk- und Dolomitgeröllen der ehemaligen Ur-Traisen.

Die dokumentierten Standortmerkmale sind:

◼ Ort: Getzersdorf im Traisental.

◼ Höhenlage: 260 bis 325 Meter.

◼ Ausrichtung: Osten.

◼ Hangneigung: Mehr als 35 Prozent.

◼ Geologie: Kalk-Dolomit-Konglomerat mit dünner Humusauflage.

◇ Besonderheit: Eisen- und Manganverbindungen beeinflussen die rötliche Färbung des Bodens.

Aus dieser Lage produziert Markus Huber sowohl einen Grünen Veltliner als auch einen Riesling.

Ried Alte Setzen – historische Lage in Reichersdorf

Die Ried Alte Setzen befindet sich unmittelbar beim Weingut.

Sie gehört zu den ältesten und am längsten bewirtschafteten Weinbergslagen von Reichersdorf.

Der sanft geneigte, nach Osten ausgerichtete Hang besitzt einen lehmig-schluffigen, kalkhaltigen Boden.

Unter einer rund zwei Meter mächtigen Lössauflage liegt Konglomerat aus Kalk- und Dolomitgeröllen.

◼ Ort: Reichersdorf.

◼ Höhenlage: 245 bis 270 Meter.

◼ Ausrichtung: Osten.

◼ Boden: Kalkhaltiger Löss und lehmig-schluffiges Material über Konglomerat.

◇ Rebanlagen: Hier befinden sich einige der ältesten Weingärten des Betriebs.

▸ Wein: Grüner Veltliner Ried Alte Setzen.

Ried Zwirch – Hochlage in Inzersdorf

Die Ried Zwirch liegt in Inzersdorf.

Sie befindet sich in einem geschützten Windkessel und zählt zu den höher gelegenen Weinbergen des Betriebs.

Der Untergrund besteht aus grobem, kalkhaltigem Konglomerat der Hollenburg-Karlstetten-Formation.

Darüber liegen feinkörnige Schichten aus Löss und Lösslehm.

Die Höhenlage erstreckt sich von 255 bis 350 Metern.

Markus Huber produziert aus dieser Riede einen eigenständigen Grünen Veltliner.

Ried Hochschopf – Terrassen oberhalb der Donau

Die Ried Hochschopf befindet sich in Nussdorf auf über 300 Metern Seehöhe.

Ihre terrassierten Weingärten besitzen teilweise steile Hänge.

Der Boden besteht überwiegend aus graugelbem Löss. Stellenweise tritt kalkhaltiges Konglomerat der Hollenburg-Karlstetten-Formation an die Oberfläche.

Aus der Riede stammt der Grüne Veltliner Ried Hochschopf.

Ried Rothenbart – hoch gelegene Riesling-Herkunft

Die Ried Rothenbart liegt in Inzersdorf und zählt zu den höchstgelegenen Terrassenlagen des Traisentals.

Ihre Höhenlage reicht von 345 bis 380 Metern.

Die Weinberge sind windexponiert. Der Boden besteht aus sandig-steiniger Felsbraunerde über Kalk-Dolomit-Konglomerat.

◼ Ort: Inzersdorf.

◼ Höhenlage: 345 bis 380 Meter.

◼ Boden: Sandig-steinige Felsbraunerde über kalkreichem Konglomerat.

◇ Geologische Besonderheit: Eisen- und Manganverbindungen verursachen die rötliche Bodenfärbung.

▸ Wein: Riesling Ried Rothenbart.

Ried Spiegeln – Herkunft des Chardonnay

Die Ried Spiegeln erstreckt sich über Höhenlagen zwischen 260 und 340 Metern.

Ihre Weinberge sind überwiegend nach Osten und Südosten ausgerichtet und teilweise terrassiert.

Den geologischen Untergrund bildet kalkhaltiges Konglomerat, das örtlich von Löss überlagert wird.

Aus dieser Herkunft produziert das Weingut den Chardonnay Ried Spiegeln.

Weinbauphilosophie und Arbeitsweise

Die Weinbauphilosophie des Weinguts Markus Huber ist eng mit der Herkunft der Trauben verbunden.

Der Betrieb betrachtet seine Weinbergslagen nicht als einheitliche Produktionsflächen, sondern berücksichtigt die Eigenschaften einzelner Parzellen.

Dabei spielen die Bodenbeschaffenheit, das Mikroklima und die unterschiedlichen Anforderungen der Reben eine wichtige Rolle.

Biologisch zertifizierter Weinbau

Seit 2019 sind sämtliche Weingärten des Weinguts biologisch zertifiziert.

Zusätzlich beschreibt der Betrieb verschiedene Maßnahmen zur Bodenpflege und Pflanzenbewirtschaftung.

Dazu gehören:

◼ Biologische Bewirtschaftung: Die Weinberge werden nach den entsprechenden Zertifizierungsanforderungen bewirtschaftet.

◼ Biodynamische Präparate: Das Weingut setzt nach eigenen Angaben auch solche Präparate ein.

◼ Regenerative Bakterienkulturen: Werden zur gezielten Förderung der Bodengesundheit eingesetzt.

◼ Kräuter und Heilpflanzen: Der Betrieb kultiviert ausgewählte Pflanzen in und rund um die Weinberge.

◼ Pflanzenextrakte: Kräuterextrakte werden bei der Pflege der Reben verwendet.

Die Verwendung biodynamischer Präparate ist von einer eigenständigen biodynamischen Zertifizierung zu unterscheiden.

Umgang mit Energie und Wasser

Neben der Bewirtschaftung der Weinberge beschreibt Huber Maßnahmen im Bereich der betrieblichen Energie- und Wasserversorgung.

Das Weingut gibt an, seinen betrieblichen Strombedarf vollständig durch selbst erzeugten Solarstrom zu decken.

Weitere dokumentierte Maßnahmen sind:

◇ Eigener Brunnen: Dient der betrieblichen Wasserversorgung.

◇ Hackschnitzelheizung: Der Betrieb nutzt Holz aus eigenem Waldbestand.

Diese Angaben beschreiben die vom Weingut veröffentlichten betrieblichen Maßnahmen.

Die Weine des Weinguts Markus Huber

Das Sortiment wird hauptsächlich von Grünem Veltliner und Riesling geprägt.

Die beiden Rebsorten werden in unterschiedlichen Weinlinien hergestellt. Neben klassischen Gebietsweinen entstehen Ortsweine, Weine aus alten Rebanlagen und einzelne Riedenweine.

Ergänzt wird das Sortiment durch Chardonnay, Pinot Blanc, Sauvignon Blanc, Gelben Muskateller, Pinot Noir, Zweigelt sowie besondere Weinlinien.

Grüner Veltliner – ein Schwerpunkt des Traisentals

Grüner Veltliner gehört zu den wichtigsten Rebsorten des Weinguts.

Die unterschiedlichen Herkunftslagen ermöglichen eine differenzierte Darstellung der Rebsorte.

Zum dokumentierten Sortiment des Jahrgangs 2025 gehören:

◼ Grüner Veltliner Terrassen: Eine klassische Abfüllung des Weinguts.

◼ Grüner Veltliner Obere Steigen: Eine eigenständige Weinlinie.

◼ Grüner Veltliner Reichersdorf Alte Reben: Ein Herkunftswein mit Bezug zu älteren Rebanlagen.

◼ Grüner Veltliner Ried Alte Setzen: Ein Wein aus der historischen Reichersdorfer Lage.

◼ Grüner Veltliner Ried Zwirch: Ein Wein aus der höher gelegenen Riede in Inzersdorf.

◼ Grüner Veltliner Ried Hochschopf: Eine Abfüllung aus den terrassierten Weinbergen bei Nussdorf.

◼ Grüner Veltliner Ried Berg: Ein Herkunftswein aus der steilen Getzersdorfer Riede.

◇ Weitere Varianten: Grüner Veltliner Metamorphosis und Grüner Veltliner léger gehören ebenfalls zum Sortiment.

Die Riedenweine verdeutlichen den Schwerpunkt des Betriebs auf der geografischen Herkunft.

Grüner Veltliner Ried Berg

Der Grüne Veltliner Ried Berg stammt aus einer der kalkreichen, steilen Herkunftslagen des Weinguts.

Besonders bedeutsam ist der Jahrgang 2024, der bei einer Bewertung österreichischer Weine durch James Suckling 100 Punkte erreichte.

Die Auszeichnung wurde am 21. Januar 2026 vom Weingut veröffentlicht.

Damit erhielt ein konkret dokumentierter Grüner Veltliner aus dem Traisental die höchstmögliche Punktebewertung dieses Weinkritikers.

Für den Jahrgang 2025 nennt die aktuelle Bewertungsübersicht 96 Falstaff-Punkte.

Riesling – von Terrassenlagen bis zur Ried Berg

Riesling bildet den zweiten wichtigen Schwerpunkt im Sortiment.

Die Rebsorte wird in unterschiedlichen Herkunftslagen kultiviert, darunter hoch gelegene und terrassierte Weinberge.

Zu den dokumentierten Rieslingen des Jahrgangs 2025 gehören:

◼ Riesling Terrassen

◼ Riesling Engelsberg

◼ Riesling Reichersdorf Alte Reben

◼ Riesling Ried Rothenbart

◼ Riesling Ried Berg

Die Abfüllungen unterscheiden sich durch ihre geografische Herkunft und die jeweiligen Standortbedingungen.

Riesling Ried Berg – 100 Punkte für den Jahrgang 2023

Auch der Riesling Ried Berg erhielt eine internationale Höchstbewertung.

James Suckling zeichnete den Jahrgang 2023 mit 100 Punkten aus.

Die offizielle Jahrgangsübersicht nennt für diesen Wein außerdem 96 Falstaff-Punkte und 97 Punkte von A la Carte.

Für den Jahrgang 2024 veröffentlichte das Weingut eine James-Suckling-Bewertung von 99 Punkten.

Damit erzielten Grüner Veltliner und Riesling aus derselben Riede in unterschiedlichen Jahrgängen jeweils eine 100-Punkte-Bewertung.

Weitere Weißweine und besondere Weinlinien

Neben Grünem Veltliner und Riesling bietet das Weingut zusätzliche weiße Rebsorten an.

Das dokumentierte Sortiment des Jahrgangs 2025 umfasst:

◼ Chardonnay Ried Spiegeln: Ein Lagenwein aus den terrassierten Weinbergen bei Nussdorf.

◼ Pinot Blanc Alte Reben: Eine eigenständige Weißburgunder-Abfüllung.

◼ Sauvignon Blanc Terrassen: Ergänzt die klassischen Traisentaler Rebsorten.

◼ Gelber Muskateller Terrassen: Eine weitere reinsortige Weißweinabfüllung.

Die Weinlinie Kontrast

Mit Kontrast Organic Natural Wine führt das Weingut eine eigenständige Weinlinie.

Sie wird separat von den klassischen Grüner-Veltliner- und Riesling-Weinen präsentiert.

Auch Grüner Veltliner Metamorphosis gehört zu den weiteren Spezialitäten des Hauses.

Rosé und Rotweine

Neben den Weißweinen produziert Huber auch Rot- und Roséweine.

Zum dokumentierten Sortiment gehören:

◇ Pinot Noir Alte Reben: Ein Rotwein aus älteren Rebanlagen.

◇ Zweigelt Tradition: Eine Abfüllung aus der österreichischen Rotweinrebsorte Zweigelt.

◇ Organic Rosé Moments: Ein Roséwein des Betriebs.

Die Produkte ergänzen die überwiegend von Weißweinen geprägte Ausrichtung des Weinguts.

Prädikatsweine

Das Sortiment umfasst außerdem besondere Süßweine.

Für den Jahrgang 2025 sind dokumentiert:

◼ Grüner Veltliner Eiswein 2025

◼ Riesling Auslese 2025

Die beiden Prädikatskategorien unterscheiden sich insbesondere durch die gesetzlichen Anforderungen an Traubenreife und Erntebedingungen.

Auszeichnungen und Prämierungen

Das Weingut Markus Huber erhielt über mehrere Jahrzehnte hinweg unterschiedliche nationale und internationale Auszeichnungen.

Besonders hervorzuheben sind die Auszeichnung als Falstaff Winzer des Jahres 2015 und zwei 100-Punkte-Bewertungen durch James Suckling.

Wichtige Auszeichnungen des Weinguts

◼ 2001 – NÖ Weinchampion und Landessieger: Frühe Anerkennung der Weinproduktion.

◼ 2006 – International Wine Challenge London: Auszeichnung als Best White Wine Producer.

◼ 2015 – Falstaff Winzer des Jahres: Markus Huber wurde nach damaligem Stand als jüngster Preisträger ausgezeichnet.

◼ 2024 – James Suckling: 100 Punkte für Riesling Ried Berg 2023.

◼ Januar 2026 – James Suckling: 100 Punkte für Grüner Veltliner Ried Berg 2024.

Weitere dokumentierte Fachbewertungen

Die offizielle Jahrgangsübersicht führt für 2025 unter anderem folgende Falstaff-Ergebnisse an:

◼ Grüner Veltliner Ried Berg 2025: 96 Punkte.

◼ Riesling Ried Berg 2025: 96 Punkte.

◼ Riesling Ried Rothenbart 2025: 95 Punkte.

◼ Grüner Veltliner Ried Hochschopf 2025: 94 Punkte.

◼ Grüner Veltliner Ried Zwirch 2025: 94 Punkte.

◼ Grüner Veltliner Ried Alte Setzen 2025: 94 Punkte.

◇ Weitere Bewertung: Chardonnay Ried Spiegeln 2025 erhielt 93 Falstaff-Punkte.

Die Prämierungen betreffen die jeweils genannten Weine und Jahrgänge.

Was das Weingut besonders macht

Die Besonderheiten des Weinguts Markus Huber ergeben sich aus der Verbindung von Familiengeschichte, unterschiedlichen Weinbergslagen und herkunftsbezogener Weinproduktion.

Zu den wichtigsten dokumentierten Merkmalen gehören:

◼ Weinbautradition seit 1648: Die erste Weinerzeugung der Familie ist für dieses Jahr dokumentiert.

◼ Zehnte Generation: Markus und Edith Huber übernahmen den Betrieb im Jahr 2000.

◼ Spezialisierung auf Weißweine: Grüner Veltliner und Riesling stehen im Mittelpunkt.

◼ Kalkreiche Konglomeratböden: Sie prägen mehrere bekannte Lagen im Traisental.

◼ Biologische Zertifizierung: Seit 2019 sind sämtliche Weingärten biologisch zertifiziert.

◼ Österreichische Traditionsweingüter: Mitgliedschaft seit 2008.

◇ Internationale Vermarktung: Für 2022 dokumentiert der Betrieb Exporte in mehr als 40 Länder.

◇ Eigenständige Weinlinien: Neben klassischen Herkunftsweinen werden Kontrast und Metamorphosis angeboten.

▸ Internationale Höchstbewertungen: 100 James-Suckling-Punkte für Riesling Ried Berg 2023 und Grüner Veltliner Ried Berg 2024.

Die Herkunft aus unterschiedlichen Rieden bleibt dabei ein wesentliches Bindeglied zwischen den Weinlinien.

Fazit

Das Weingut Markus Huber in Reichersdorf verbindet eine seit 1648 dokumentierte Familiengeschichte mit einer modernen, international ausgerichteten Weinproduktion. Seit dem Jahr 2000 führen Markus und Edith Huber den Betrieb in zehnter Generation.

Besonders prägend sind Grüner Veltliner und Riesling aus kalkreichen Weinbergslagen des Traisentals. Die Rieden Berg, Alte Setzen, Rothenbart, Zwirch und Hochschopf ermöglichen eine klare Zuordnung der Weine zu unterschiedlichen Standorten und Bodenverhältnissen.

Die biologische Zertifizierung der Weingärten und die Beschäftigung mit deren spezifischen Eigenschaften gehören zur heutigen Ausrichtung des Betriebs. Die Auszeichnungen für Riesling Ried Berg 2023 und Grüner Veltliner Ried Berg 2024 dokumentieren zudem die internationale Anerkennung zweier konkreter Jahrgänge.

Häufige Fragen (FAQ)

Wo befindet sich das Weingut Markus Huber?

Das Weingut Markus Huber befindet sich am Weinriedenweg 13 in 3134 Reichersdorf, Niederösterreich. Der Betrieb liegt im Weinbaugebiet Traisental zwischen Krems und St. Pölten.

Seit wann gibt es das Weingut Markus Huber?

Die erste Weinproduktion der Familie Huber ist für das Jahr 1648 dokumentiert. Markus und Edith Huber übernahmen den Familienbetrieb im Jahr 2000 in zehnter Generation. Damals betrug die Rebfläche vier Hektar.

Wer führt das Weingut Markus Huber?

Das Weingut wird von Markus und Edith Huber geführt. Beide übernahmen den Betrieb im Jahr 2000. Seit 2009 arbeitet außerdem Michael Huber, der jüngere Bruder von Markus, im Unternehmen mit.

Welche Rebsorten produziert das Weingut Markus Huber?

Die wichtigsten Rebsorten sind Grüner Veltliner und Riesling. Ergänzend produziert das Weingut unter anderem Chardonnay, Pinot Blanc, Sauvignon Blanc, Gelben Muskateller, Pinot Noir und Zweigelt.

Ist das Weingut Markus Huber biologisch zertifiziert?

Ja. Nach Angaben des Betriebs sind seit 2019 sämtliche Weingärten biologisch zertifiziert. Zusätzlich beschreibt das Weingut den Einsatz biodynamischer Präparate, regenerativer Bakterienkulturen und ausgewählter Kräuterextrakte.

Welche Weine von Markus Huber erhielten 100 Punkte?

Der Riesling Ried Berg 2023 erhielt 100 Punkte von James Suckling. Im Januar 2026 veröffentlichte das Weingut eine weitere 100-Punkte-Bewertung für den Grünen Veltliner Ried Berg 2024. Beide Weine stammen aus der Ried Berg bei Getzersdorf im Traisental.

Das Weingut auf einen Blick

◼ Weingut: Weingut Markus Huber

◼ Standort: Weinriedenweg 13, 3134 Reichersdorf, Niederösterreich, Österreich

◼ Weinbaugebiet: Traisental

◼ Erste dokumentierte Weinproduktion der Familie: 1648

◼ Generation: Zehnte Generation

◼ Betriebsübernahme: 2000

◼ Betriebsführung: Markus und Edith Huber

◼ Weitere Familienmitglieder im Betrieb: Michael Huber seit 2009

◼ Rebfläche bei Übernahme: Vier Hektar

◼ Wichtigste Rebsorten: Grüner Veltliner und Riesling

◼ Weitere Rebsorten: Chardonnay, Pinot Blanc, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller, Pinot Noir und Zweigelt

◇ Wichtige Rieden: Berg, Alte Setzen, Zwirch, Hochschopf, Rothenbart und Spiegeln

◇ Geologische Merkmale: Kalk-Dolomit-Konglomerat, Löss, Lösslehm und kalkhaltige Felsbraunerde

◇ Weinbauschwerpunkte: Herkunftsbezogene Weißweine und Riedenweine

◇ Biologischer Weinbau: Sämtliche Weingärten seit 2019 bio-zertifiziert

◇ Bewirtschaftungsmaßnahmen: Einsatz biologischer und biodynamischer Präparate sowie regenerativer Bakterienkulturen nach Betriebsangaben

◇ Österreichische Traditionsweingüter: Mitglied seit 2008

◇ Bekannte Weine: Grüner Veltliner Ried Berg, Riesling Ried Berg, Grüner Veltliner Alte Setzen und Riesling Rothenbart

◇ Weitere Weinlinien: Kontrast Organic Natural Wine und Grüner Veltliner Metamorphosis

◇ Internationale Vermarktung: Exporte in mehr als 40 Länder laut Angabe für 2022

▸ Falstaff-Auszeichnung: Winzer des Jahres 2015

▸ James-Suckling-Auszeichnung: 100 Punkte für Riesling Ried Berg 2023

▸ Weitere Höchstbewertung: 100 Punkte für Grüner Veltliner Ried Berg 2024

Das Weingut Markus Huber ist ein Familienbetrieb aus Reichersdorf im niederösterreichischen Traisental. Die Geschichte der Weinproduktion reicht bis 1648 zurück. Unter der Führung von Markus und Edith Huber stehen insbesondere Grüner Veltliner und Riesling aus unterschiedlichen kalkreichen Weinbergslagen im Mittelpunkt. Biologisch zertifizierte Weingärten und international ausgezeichnete Riedenweine prägen das heutige Profil.